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Römische Staatsstrasse Via Claudia Augusta




Unterwegs auf Spurensuche

Vor fast 2000 Jahren haben die Römer sie gebaut, ihre einzige kaiserliche Staatstrasse über die Alpen: die Via Claudia Augusta. Bilder römischer Legionen tauchen vor uns auf, auf ihrem harten Marsch vom Mutterland Italien ins damalige Rätien. Reisewägen, die wir heute belächeln und bewundern, Herbergen, Siedlungen und Gräber deren Zeugen als Bodendenkmäler unsere Landschafen bereichern. Vergoldete Rüstungen, Götterbilder und Funde des Alltages warten in den Museen unterwegs, hautnah entdeckt zu werden.

Gemütlich durch bayerische Landschaften radeln – von der Donau bis zu den Alpen: am Wasser entlang durch schattige Lechauwälder, auf den Ebenen der Lechterrassen, über die sanften Hügel der Moränenlandschaft des Voralpenlandes auf das Panorama der Alpenkette zu. Erleben Sie es einfach selbst!

 



Ein paar Hinweise



Die Route „Via Claudia Augusta“ ist von Donauwörth bis Füsssen durchgehend mit dem Via Claudia-Schild plus gefülltem Richtungspfeil beschildert. Die Route orientiert sich grundsätzlich am historischen Verlauf der Via Claudia. Dort,  wo der heutige KFZ-Verkehr überdurchschnittlich stark auftritt, führt sie den Radwanderer auf ruhige und landschaftlich reizvolle Strecken nahe der Römerstrasse. Den Radwanderer erwartet eine Route, die teils auf asphaltierten Strassen, teils auf Rad-und Feldwegen verläuft.

 



Die Routen



Burggen– Bernbeuren -  Lechbruck am See ca. 10 km

Die Route führt durch Burggen, trifft oberhalb Dessau wieder die Via Claudia und bleibt bis Lechbruck am See am Lech entlang.

Hervorgehoben durch die charakterisierenden Birnbäume ist die Römerstrasse Burggen bis Lechbruck am See streckenweise gut erkennbar: Westlich der Litzauer Schleife als Halbdammstück, als Hohlweg kurz vor Forchenmühle, südlich davon als Hohlweg aus dem Waldsteilhang kommend, dann als breiter Wiesendamm bis zum Gut Dessau. Südlich der Dessau als Wiesendamm neben der Route bis zur Informationstafel, nach dem Wäldchen auf Lechbruck zu als Wiesendamm, an der Meilenstein vorbei  und in den Feldweg bis zum Campingplatz.

 

Lechbruck am See – Roßhaupten – Forggensee ca. 10 km

Die Route führt nun auf dem Radwanderweg Lechbruck – Marktoberdorf (Dampflokrunde) bis zum Schmuttersee. Hier zieht sie auf guten Feldwegen südwärts mit leichtem Anstieg über dem Hartenberg – prachtvolle Rundsicht auf dem Auerberg und die Alpenkette – weiter zum Forggensee nach Tiefental und Dietringen. Zurück nach Lechbruck über Helmenstein – Dieswang

In der südlichen Wiese am Weiler Söld ist die Römerstrasse als Wiesendamm – von der Schautafel an der Route aus – gut erkennbar, ebenso nördlich Egelmoosen. Besonders eindrucksvoll ist die Historische Trasse, hervorgehoben  durch Birnbäume, am Hartenberg: als Wiesendamm und – wegen des darrunterliegenden  Straßenschotters –als lichtere Vegetation.  Wider sichtbar ist die Via Claudia in der Viehweide kurz vor der Einmündung  des Tiefentalbachs in den Lech und am Meilenstein in Dietringen.

 



 
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